Norddeutsche Apfeltage 2026 in Hamburg

Verschiedenfarbige alte Apfelsorten in Weidekörben vor einer Streuobstwiese.

Foto: Tim Wendland mit Nano Banana

Norddeutsche Apfeltage feiern Sortenvielfalt

Alte Sorten entdecken

Der BUND Hamburg lädt zu den Norddeutschen Apfeltagen ein und präsentiert die überraschende Vielfalt von Apfel und Birne. Im Loki-Schmidt-Garten können Gäste alte Sorten entdecken, verkosten und mit Fachleuten ins Gespräch kommen. Rund 250 Apfel- und 75 Birnensorten zeigen, wie arm eigentlich das durchschnittliche Supermarktangebot ist. Zugleich rückt das Fest Streuobstwiesen als wertvolle Lebensräume, Orte der Umweltbildung und lebendige Archive regionaler Sorten- und Kulturgeschichte in den Mittelpunkt.

Wann und wo können die Sorten bestaunt werden?

Das Apfelfest findet am Samstag, 26. September, und Sonntag, 27. September 2026, jeweils von 9 bis 18 Uhr im Loki-Schmidt-Garten in Hamburg-Klein Flottbek statt. Der Eintritt ist frei.

Eigene Äpfel und Birnen können zur Sortenbestimmung mitgebracht werden: Dafür drei bis fünf typische, gesunde Früchte je Sorte mitbringen; eine erfolgreiche Bestimmung kostet drei Euro.

Hunde und Fahrräder müssen draußen bleiben.

Ein Fest mit Tradition

Die Norddeutschen Apfeltage werden seit 2001 veranstaltet. Was als „Hamburger Apfeltage“ begann, hat sich zu einem traditionsreichen Treffpunkt für alle entwickelt, die alte Obstsorten und den Lebensraum Streuobstwiese erhalten möchten. Die Norddeutschen Apfeltage werden jährlich am letzten Septemberwochenende ausgerichtet und verbinden sich 2026 wieder mit dem „Sommerausklang“ des Botanischen Gartens. Zum Programm gehören Sortenausstellung, Verkostungen, Pflanzenmarkt, Saftpressen, Vorträge und Angebote für Familien. 

„Apfel des Jahres 2026“ in Norddeutschland ist der Rote Franzapfel – ein seltener, gut lagerfähiger Winterapfel, der Ende September voraussichtlich noch nicht genussreif ist. 

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