Foto: Tim Wendland mit Nano Banana
Hier kommt mein, seit langer Zeit, liebstes Lieblingskürbissuppenrezept. Warum ist in der Überschrift das OHNE Orangensaft so betont? Nun, die ewig gleichen Rezepte mit Ingwer, Orangensaft oder Kokosmilch fand ich persönlich einfach nie wirklich gut.
In diesem Rezept kommt die Säure von der Tomate. Außerdem könnt ihr mit den verschiedenen Kürbissorten experimentieren. Ein milder Speisekürbis schmeckt in der Kombination anders als ein eher würziger Hokkaido.
Viel Spaß beim Kochen und Kosten.
Inhalt
Zutaten (6 bis 8 Personen)
1 kg Kürbis, geschält, entkernt, in Stücke geteilt
160 g Zwiebeln, gewürfelt
500 g Kartoffeln, geschält, in Scheiben
3 reife Tomaten, überbrüht, gehäutet, entkernt, gewürfelt
80 ml Olivenöl
1,5 EL Tomatenmark
2 Lorbeerblätter
1/2 bis 1 TL Kurkumapulver
Pfeffer
1 EL Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe (Pulver)
300 ml Schlagsahne
Zubereitung
1
Den Kürbis vorbereiten. Wenn ein Hokkaidokürbis verwendet wird, nicht schälen, da die Schale beim kochen weich wird und mitgegessen werden kann.
2
Das Olivenöl erhitzen und die Zwiebelwürfel hell anschwitzen. Dann die Kürbisstücke dazugeben, etwas mit dünsten und mit dem Kurkuma bestäuben und 1 Minute weiter dünsten.
3
Dann mit etwa 2 Liter Wasser aufgießen und die Kartoffeln dazugeben.
Die gestückelte Tomate mit dem Tomatenmark, der Brühe, den Lorbeerblättern und dem Pfeffer ebenfalls hinzufügen und mindesten 30 Minuten bei mittlerer bis geringer Hitze sanft köcheln lassen.
4
Die Lorbeerblätter entfernen. Die Suppe mit dem Zauberstab, oder – für ein noch cremigeres Ergebnis – in einem Mixer pürieren und wieder in den Topf geben und erneut aufkochen.
5
Die Schlagsahne einrühren und wieder vorsichtig aufkochen.
6
Nun noch abschmecken. Wer es scharf mag, kann ein wenig Chilipulver oder Cayennepfeffer hinzufügen und mit einem Stück Butter verfeinern.